Blick zurück und Blick nach vorn

So, die Strandspaziergänge sind nun geglättet und können bis zum Brand in Ruhe trocknen. So alle auf einem Brett sehen sie wie kleine Zahnräder aus.

Da es noch eine Zeitlang dauern wird, bis ich wieder einen Raku Brand durchführe, hier ein kurzer Blick darauf, was die Vasen erwartet.

Fertig werden sie dann hoffentlich genauso schön wie diese aussehen.

Und was ist aus dem großen Gefäß geworden, das ich Freitag gedreht habe?
Das habe ich gestern abgedreht, anschließend teilweise mit einer Struktur versehen. Es soll ein Gefäß für Gedanken werden, also einen Text tragen. Es wird daher in Naked Raku Technik gebrannt werden, bei der nach dem Brand die Glasurschicht wieder entfernt wird. Damit es die tolle glatte Oberfläche bekommt, die dafür wichtig ist, habe ich die Keramik nicht nur glätten, sondern auch polieren müssen. Der richtige Zeitpunkt hierfür ist dann, wenn die Keramik dreivierteltrocken geworden ist, das war heute morgen. Also den Polierstein (ich nutze dafür einen kleinen Halbedelstein) zur Hand genommen und poliert, poliert, poliert bis es überall spiegelt.

Gar nicht so einfach zu fotografieren. Das kleine braune Ding unten ist übrigens mein Polierstein.
Fertig wird die Keramik dann vielleicht so ähnlich wie diese aus meiner aktuellen Ausstellung im Töpfereimuseum Langerwehe.

Kommentare

Blick zurück und Blick nach vorn — 2 Kommentare

  1. Wer schön sein will muß leiden, hoffentlich haben die Vasen jetzt nicht hier hinein gesehen.
    Also bei dir müssen die Halbedelsteine arbeiten?
    So ein kleiner Stein für so eine große Vase, da muß er aber RICHTIG arbeiten.
    Hast du schon einen Gedanken für das Gefäß?
    Liebe Grüße und Danke für die tollen Einblicke in dein Atelier, ich würd ja gerne mal live schauen, maybe one day ….
    :) Elke

  2. Ja, da gibt es schon Gedanken für.

    Und stimmt, bei dir können sich Halbedelsteine in ihrer Schönheit sonnen, bei mir müssen sie arbeiten, die Armen. Aber ich helfe ihnen ja immer dabei. ;-)